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Empfohlene Werke

Malerei
Sandro Santalucia

Sandro Santalucia  studiert Intermedia mit Schwerpunkt auf künstlerischer Forschung an der UzK. Seine Malerei ist angetrieben von dem Impuls, Archetypen, innere Zustände und schwer fassbare Empfindungen in eine Form zu bringen, die konkret und abstrakt zugleich ist. Inspiriert von den Menschen aus seinem Umfeld entstehen seine figurativen Gemälde mit surrealen Elementen auf der Basis spontaner gedanklicher Bilder, die mithilfe von Fotografie und digitalen Collagen als Referenz dienen. Thematisch spielt dabei oftmals die Transgression, also das Überschreiten von Normen und Konformitäten, ein zentrale Rolle. 

Juliana Pakets eigenständige Bildsprache verbindet popkulturelle Motive mit spekulativen, von Science-Fiction inspirierten Ästhetiken.

Paeks Arbeiten kreisen um Themen wie Identität, Zugehörigkeit, Nationalität und die Beziehung zwischen Mensch und Technologie. Ausgehend von ihrer Auseinandersetzung mit dem koreanischen „Gokbo“ (족보) – einem patriarchal geprägten Genealogiebuch – entwickelt sie Gegenarchive und persönliche Mythologien, die ihre hybride Position zwischen Ost und West, Korea und Deutschland reflektieren.

In ihrer Ölmalerei und installativen Praxis untersucht Paek hybride Identitäten und ihre Verflechtung mit technologischen Entwicklungen. Dabei verbindet sie Fragen von Ethnizität, Geschlecht und gesellschaftlichen Strukturen mit posthumanistischen Konzepten und verknüpft zeitgenössische Realität mit kunsthistorischen Traditionen.

Juliana Paek
Malerei
Anna Bochkova
Skulptur

„Zwischen Keramik und der menschlichen Seele besteht eine intensive Verbindung.“

In ihren Arbeiten erschafft Anna Bochkova eine poetische Utopie: Zarte, emotionale Keramikfiguren begegnen sich in Kartonarchitekturen, die an post-sowjetische Plattenbauten erinnern. Damit bricht sie mit Klischees von Beton als Symbol für Kälte und Anonymität und zeigt, wie Zärtlichkeit selbst in rauen Umgebungen entstehen kann.

Aufgewachsen in einer Plattenbausiedlung, untersucht Bochkova, wie Architektur unsere Beziehungen und Emotionen prägt. Ihre „Conceptual Creatures“ verkörpern hybride, teils außerirdische Wesen, beeinflusst von osteuropäischer Science-Fiction und dem russischen Kosmismus – utopische Erzählungen über Gemeinschaft, Fürsorge und Verantwortung. Die fragile, unberechenbare Natur der Keramik spiegelt für sie dabei die Verletzlichkeit menschlicher Existenz.

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